Veneers Erfahrungen: Arten & Kosten im Vergleich

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen übersichtlich die einzelnen Veneers-Erfahrungen, deren Vor- und Nachteile sowie Kosten und Haltbarkeit.

In den letzten Jahren konnten viele Zahnärzte mit Veneers gute Erfahrungen sammeln. Es gibt verschiedene Arten von Veneers mit ganz unterschiedlichen Profilen. In diesem Artikel wollen wir Ihnen die einzelnen Veneers-Arten, deren Vor- und Nachteile sowie Kosten und Haltbarkeit übersichtlich im Vergleich zeigen.

Keramik-Veneers

Zahnärzte, welche mit Veneers bereits Erfahrungen sammeln konnten, arbeiten häufig schon lange mit klassischen Keramik-Veneers. Auch in unserer Praxis verwenden wir bevorzugt Keramik, um unseren Patienten schöne Veneers im Raum Berlin zu fertigen.

Klassische Veneers: Erfahrungen, Vorteile und Nachteile

Keramik-Veneers sind verhältnismäßig dick, weshalb hier besonders viel von der Zahnsubstanz abgeschliffen werden muss. Dies ist sicherlich der größte Nachteil der klassischen Veneers. Zu erwähnen sind auf der Seite der Nachteile auch die höheren Kosten.

Dafür sehen keramische Veneers besonders natürlich aus. Das Material kommt Zahn sehr nahe in Sachen Funktion und Aussehen. Zudem ist Keramik beständig gegenüber Verfärbungen und bleibt so lange schön.

Kosten von Keramik-Veneers

Veneers aus Keramik beginnen bei etwa 900 Euro und können bis zu 1.500 Euro kosten. Die Preise beziehen sich dabei stets auf eine einzelne Verblendschale, also die Verblendung für einen Zahn.

Haltbarkeit klassischer Veneers

Grundsätzlich können keramische Veneers ein Leben lang halten. In der Praxis nutzt sich auch die haltbarste Keramik irgendwann ab. Dann kann es zu Brüchen im Material kommen.

In der Praxis liegt die Haltbarkeit klassischer Veneers bei durchschnittlich 10 bis 20 Jahren, allerdings zeigen die Erfahrungen mit solchen Veneers, dass diese bei guter Pflege auch deutlich länger halten können.

Non-Prep-Veneers und Lumineers

Non-Prep-Veneers sind deutlich dünner als klassische Keramik-Veneers, weshalb hier normalerweise kein Abschleifen des Zahnes notwendig ist. In Deutschland bestehen auch Non-Prep-Veneers normalerweise aus Keramik.

Unter dem Markennamen Lumineers werden besonders dünne Non-Prep-Veneers aus einem speziell gehärteten keramischen Material vertrieben.

Veneers ohne Abschleifen: Erfahrungen, Vorteile und Nachteile

Non-Prep-Veneers bieten eine Möglichkeit, auch ohne einen Eingriff in die gesunde Zahnsubstanz zum Wunschlachen durch Veneers zu kommen. Zudem sind Non-Prep-Veneers meist günstiger als klassische Veneers.

Erwähnt werden muss allerdings, dass Non-Prep-Veneers insgesamt etwas weniger haltbar sein dürften als klassische Keramik-Veneers. Zudem sind diese so dünn, dass Verfärbungen und Zahnlücken noch immer hindurchscheinen können. Damit eignen sich Non-Prep-Veneers nicht so umfangreich für kosmetische Eingriffe im Zahnbereich wie klassische Verblendschalen.

Kosten von Non-Prep-Veneers und Lumineers

Non-Prep-Veneers kosten ab 600 Euro pro Zahn, bei Lumineers ab etwa 700 Euro. Auch hier können die Kosten bis 1.500 Euro reichen.

Haltbarkeit von Non-Prep-Veneers und Lumineers

Non-Prep-Veneers halten durchschnittlich etwa 5 bis 10 Jahre. Lumineers sollen Haltbarkeiten von bis zu 20 Jahren erreichen.

Komposit-Veneers

Häufig werden unter Komposit-Veneers provisorische Verblendschalen verstanden, welche nur wenige Wochen im Mund verbleiben.

Es gibt allerdings auch dauerhaft haltbare Komposit-Veneers. Um diese soll es in diesem Abschnitt gehen.

Komposit ist ein Material, welches zum Großteil aus keramischen Bestandteilen und zu einem kleineren Teil aus einer Kunststoffmischung besteht. Komposit ist als Alternative zur Amalgamfüllung bereits bekannt. Mittlerweile lassen sich daraus auch direkt auf dem Zahn Veneers formen.

Komposit-Veneers: Erfahrungen, Vorteile und Nachteile

Ein Vorteil von Komposit-Veneers ist sicherlich deren schnelle Verfügbarkeit. Das Komposit wird direkt auf die Zahnfronten aufgebracht, Wartezeiten im Labor entfallen. Gerade bei kleineren abgebrochenen Ecken und ähnlichem stellt das Veneering mit Komposit eine schonende Variante dar, die kein Abschleifen der Zahnsubstanz erfordert.

Leider kommen Komposit-Veneers aktuell noch nicht in Sachen Haltbarkeit an herkömmliche Veneers heran. Zudem muss der Zahnarzt sehr sauber arbeiten, um ein ästhetisch ansprechendes Ergebnis zu erreichen. Positiv ist allerdings, dass Komposit-Veneers durch eine Aufarbeitung der Oberfläche ohne einen kompletten Austausch erneuert werden können.

Kosten von Komposit-Veneers

Komposit-Veneers sind mit Kosten ab etwa 250 Euro pro Zahn sehr erschwinglich.

Haltbarkeit von Direkt-Veneers aus Komposit

Bei aus Komposit gefertigten Veneers fehlen Erfahrungen teilweise noch. Insgesamt darf auch hier von einer Haltbarkeit zwischen 5 und 15 Jahren ausgegangen werden, bevor eine Überarbeitung der Oberfläche nötig ist.

Unter Komposit-Veneers bildet sich leichter Karies als unter klassischen Veneers oder Non-Prep-Veneers. Daher sind hier regelmäßige Kontrollen besonders wichtig.

Veneers to Go

Eine weitere Möglichkeit, sich lange Wartezeiten auf Veneers aus dem Labor zu ersparen, sind Veneers to Go, auch Sofort-Veneers genannt.

Grundsätzlich handelt es sich auch dabei um Non-Prep-Veneers. Im Gegensatz zu individuell angefertigten Verblendschalen werden hierbei allerdings vorgefertigte Verblendschalen genutzt, die vom Zahnarzt direkt während einer Sitzung angepasst und eingesetzt werden.

Sofort verfügbare Veneers: Erfahrungen, Vorteile und Nachteile

Für Sofort-Veneers spricht der niedrigere Preis bei grundsätzlich gleichen Eigenschaften wie herkömmlichen Non-Prep-Veneers. Dadurch sind Sofort-Veneers eine Lösung auch für Patienten, die die Kosten für individuell gefertigte Veneers nicht selbst aufbringen können, sich aber dennoch schönere Zähne wünschen.

Nachteilig ist, dass Sofort-Veneers insgesamt meist weniger gut passen als individuell angefertigte Veneers. Dadurch kommt es eher zu Problemen mit dem Biss und Beschädigungen der Veneers. Zudem kann es zu Zahnfleischreizungen und ästhetisch weniger ansprechenden Ergebnissen kommen.

Kosten von Sofort-Veneers

Durch den Wegfall der individuellen Anfertigung sind die Kosten bei Veneers to Go deutlich kalkulierbarer und liegen bei durchschnittlich etwa 300 bis 400 Euro pro Veneer.

Veneers to Go: Halbarkeit

Die Haltbarkeit von Veneers to Go ist in etwa identisch mit der von Non-Prep-Veneers. Allerdings werden hier manchmal Produkte aus Komposit verwendet, welche weniger lange halten. Achten Sie bei Sofort-Veneers daher darauf, welches Produkt Ihr Zahnarzt verwendet.

Häufige Fragen zum Thema Veneers

Abschließend wollen wir einige gängige Fragen rund um Veneers und die verschiedenen Arten kurz beantworten.

Wann sind Veneers sinnvoll?

Veneers eignen sich zum Ausgleich kleinerer optischer Makel der Zähne. Meistens handelt es sich dabei um einen der folgenden Ausgangsbefunde:

  • Verfärbungen der Zähne,
  • abgebrochene Ecken,
  • ausgefranste Kanten,
  • leichte Fehlstellungen und Lücken,
  • leichte Deformationen der Zähne.

Welche Art Veneer ist die richtige für mich?

Das hängt vom Zahnbefund, dem Budget und den unerwünschten kosmetischen Problemen ab. Bei stärkeren Verfärbungen oder größeren Lücken eignen sich nur klassische Veneers.

Letztlich sollte der Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Art von Veneer stets eine kompetente Beratung durch einen erfahrenen Zahnarzt vorausgehen.

Wann sind Veneers nicht geeignet?

Sie sollten auf Veneers verzichten, wenn Sie mit den Zähnen knirschen, zwanghaft auf Dingen kauen oder eine erhöhte Sturz- und Unfallgefahr besitzen, zum Beispiel durch bestimmte Sportarten.

Wie lange kann man Veneers tragen?

Veneers werden fest im Mund verankert und normalerweise so lange getragen, wie sie unbeschadet bleiben. Manchmal kann es zu Verfärbungen kommen. Allgemein sollte die Tragedauer aber etwa der durchschnittlichen Haltbarkeit der verschiedenen Arten von Veneers entsprechen.

Lassen sich Veneers wieder entfernen?

Da für klassische Veneers ein relevanter Anteil der Zahnsubstanz entfernt werden muss, ist die Entscheidung für Keramik-Veneers eine dauerhafte. Gehen die Veneers kaputt oder verfärben sie sich, ist eine Ersatzversorgung nötig.

Non-Prep-Veneers, Sofort-Veneers und Komposit-Veneers hingegen lassen sich in aller Regel ohne Probleme wieder entfernen. Danach ist meist lediglich ein Aufpolieren der Zahnoberfläche notwendig.

Gibt es gute Alternativen zu Veneers?

Bei Verfärbungen kann das professionelle Bleaching beim Zahnarzt eine Alternative zu Veneers sein. Lassen Sie sich hierzu aber unbedingt vorab beraten.

Zahnfehlstellungen und Lücken lassen sich teilweise auch kieferorthopädisch behandeln.

In vielen Fällen stellen Veneers allerdings die schnellste und schonendste Lösung für eine langfristige Verschönerung der Zähne dar.

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